Welche Zahlungsarten soll ich für meinen Shop wählen?

Donnerstag, 11. Januar 2018 | Online-Shop | Autor: Sebastian HartmannSebastian Hartmann

Wer mit seinem Online-Shop erfolgreich sein möchte, für den ist eine reibungslose Zahlungsabwicklung entscheidend. Die Interessen von Shop-Betreibern und Kunden unterscheiden sich jedoch, wenn es um das Bezahlen geht.


Während Kunden möglichst bequem zahlen wollen, steht für die Shop-Betreiber die Minimierung der Kosten und der Risiken von Zahlungsausfällen im Vordergrund. Das Anbieten geeigneter Zahlungsarten, die sowohl Kunden als auch Shop-Betreiber zufriedenstellen, kann eine echte Herausforderung darstellen. Aus Sicht des Shop-Betreibers sind folgende Fragen zu beantworten:


  • Welche Zahlungsarten erwarten meine Kunden?
  • Wie vermeide ich Zahlungsausfälle?
  • Welche Kosten entstehen durch die verschiedenen Bezahlmethoden für mich als Shopbetreiber?


Was sind die beliebtesten Zahlungsmethoden im E-Commerce?
In punkto Beliebtheit von Zahlungsmitteln im E-Commerce existieren viele unterschiedliche Studien und Untersuchungen. Sie als Shop-Betreiber sollten sich auf jeden Fall an diesen orientieren, aber nicht vergessen, dass je nach Branche und Markt die Vorlieben schwanken können. Der Kundenmarkt, unterschiedliche Produkte und die verschiedenen genutzten Endgeräte führen zu abweichenden Ergebnissen. Vertrauen Sie deshalb keiner Studie blind, sondern versuchen Sie sich in Ihren Kunden hineinzuversetzen.


Quelle: Stimmungsbarometer 2015 von HWZ & Post



Wie diese Grafik zeigt, ist die beliebteste Zahlungsart in der Schweiz die Rechnung. Danach folgen Kreditkarte, PostFinance und PayPal. Im Vergleich zu den Statistiken aus Deutschland und Österreich lässt sich feststellen, dass in Deutschland und Österreich PayPal beliebter ist.


Übersicht der Vor- und Nachteile der verschiedenen Zahlungsarten

Rechnung 

Rechnung ist aus Kundensicht sehr beliebt, da die Zahlung erst nach Erhalt der Ware erfolgt. Für Shopbetreiber hat diese Zahlmethode folgende Nachteile: Die Einstufung der Zahlungssicherheit ist schlecht und die Zahlungen gehen erst nach längerem Zeitraum ein. Zudem ist die Retourenquote bei Rechnungszahlung höher. 

Kreditkarte 

Kreditkartenzahlungen sind kundenfreundlich und schnell. International besteht eine gute Akzeptanz. Die Zahlungssicherheit ist hoch und die Retourenquote in der Regel niedrig. Nachteil ist, dass die Kreditkartenanbindung für Shopbetreiber relativ hohe Kosten mit sich bringt.

PayPal

PayPal bietet eine hohe Zahlungssicherheit, ist sehr kundenfreundlich und schnell. Im Vergleich zur Kreditkartenzahlung ist die Retourenquote wesentlich geringer. International besteht eine sehr gute Akzeptanz. Für Shopbetreiber hält sich der Integrationsaufwand in Grenzen.


Wie sich das Risiko von Zahlungsausfällen bei Rechnungszahlung minimieren lässt

Um das Risiko von Zahlungsausfällen im Online-Shop zu minimieren, können Sie Angebote zur Bonitätsprüfung wie das der Intrum Justitia nutzen. Kunden der Intrum Justitia erhalten einen exklusiven Zugang auf die Credit-Decision-Datenbank. Mit ihr sind Bonitätsauskünfte rund um die Uhr möglich. So lassen sich schnell Rückschlüsse auf die Bonität und das Zahlungsverhalten von Kunden ziehen. Sie vermeiden finanzielle Ausfälle, indem Sie dem Kunden bei schlechter Bonität Zahlungsverfahren wie Rechnung erst gar nicht anbieten. Die Datenbank basiert auf Erfahrungen aus rund 27 Millionen Transaktionen pro Jahr und nutzt künstliche Intelligenz zur Steigerung der Datenqualität. Dank einer direkten Integration der automatisierten Bonitätsprüfung im Bestellprozess ist es möglich, jedem Kunden die geeigneten Zahlungsmethoden anzubieten.